Lese Probe

 

Jede Zeit, die Schlechteste und die Beste, birgt gewinnbringende Ideen; man muss nur darauf kommen“

 

„Aufstrebende Pionierunternehmen sind der Motor einer Volkswirtschaft und ziehen viele Bereiche der Wirtschaft mit hinein in den Aufschwung“, sagte einmal der große österreichisch-amerikanische Ökonom Joseph Alois Schumpeter . Er beschreibt auch die Zyklen, nach denen eine Wirtschaft die besten Aussichten bietet für Neugründungen, und zeigt auf, dass es gerade die sogenannten schlechten Zeiten sind, die die meisten Chancen für erfolgreiche Neugründungen bieten. Im Zentrum der Neugründungen steht heute bei 50% der Startups das Internet und dieses hat die Marktmechanismen drastisch beschleunigt. Es gibt keine physischen Mauern zwischen den Unternehmen mehr, Kommunikation geschieht in Echtzeit und die Geschwindigkeit, mit der Prozesse angepasst und umgesetzt werden, ist zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden . Aber genauso schnell wie es dabei im hyperspeed Webtakt „abgeht“, kann es auch „down gehen“.

Sie haben sich eventuell mit Kommentaren herumzuschlagen wie: „Doch nicht jetzt selbstständig machen! Zu dieser Zeit?“ Ratschläge von eifrigen Zeitungslesern und gutmeinenden Freunden, meist vorgetragen mit hochgezogenen Augenbrauen, geben Ihnen zwar die Stimmung des Volkes wieder, sind Ihnen aber so wenig hilfreich wie die Plattitüden von Experten oder gar dem zwangskonservativen Banker um die Ecke? Das Handelsblatt verkündete in seiner Veröffentlichung „Die Welt in Zahlen“, dass wir als Deutsche im weltweiten Ranking um die „wirtschaftliche Freiheit“, was die wichtigste Voraussetzung für freies Unternehmertum ist, erst an 17. Stelle kommen, Neuseeland steht an erster Stelle gefolgt von Singapur. Im Wesentlichen hat dies, neben der Volksstimmung, die Bürokratie zu verantworten, die in den letzten 30 Jahren enorme Hürden gemauert hat. Einer der renommiertesten und bekannten Zukunftsforscher war Robert Jungk und er nannte seine immer positiv ausgerichtete Autobiografie „Trotzdem“.
Sollten Sie also zu denen gehören, die trotzdem etwas unternehmen müssen, dann sind Sie hier richtig. Machen Sie sich selbständig, werden Sie ein Unternehmer, Entrepreneur, ein „Business Punk“ oder ein „iBusinessman“!
Das nächste was man Ihnen aber dann sagt ist, Sie müssen mindestens 60 Stunden in der Woche arbeiten und Ihre Familie muss, wenn Sie diese dann noch sehen sollten, mit an diesem dicken Strang ziehen. In einem Businesshandbuch eines bekannten Bonner Wirtschaftsverlages konnte man sogar nachlesen, dass möglichst alle medizinisch nötigen Behandlungen wie Zahnersatz vor der Selbständigkeit erledigt sein sollten. Wenn Sie sich jetzt immer noch selbständig machen wollen, ist die nächste Forderung die, dass Sie betriebswirtschaftliche oder zumindest kaufmännische Grundlagen haben sollten. Der neueste Hype ist, dass Sie mindestens ein paar Semester in IT-Marketing belegt haben sollten.
Doch das alles sind nur Klischees, glauben Sie mir. Einige der erfolgreichsten Unternehmer haben die Schule abgebrochen oder kommen aus denkwürdigem Hintergrund. Sie hatten dramatische Einbrüche bei den BWL-Zahlen, verloren manchmal mehrfach alles und hatten zudem oft ein Privatleben voller Schicksalsschläge. Sie werden auch bemerken, dass sich in diesem Buch kein einziges Kapitel ausschließlich dem Marketing widmet. Der Papst der ganzen Marketingbranche (und ich schätze ihn sehr,) ist Philip Kotler. In seinem Buch „Marketing“ schreibt er:
„Marketing ist die Kunst, Marktchancen aufzuspüren, zu entwickeln und die Chancen gewinnbringend zu nutzen“. Ist das nicht die erste Pflicht eines Gründers oder Unternehmers? Kotlers Ansatz ist einfach, für Ihn bedeutet Marketing, dass das gesamte Geschäft vom Ende her, also aus der Sicht des Kunden, aufgerollt werden muss. Das sind Ansprüche, die nicht an eine Abteilung vergeben werden können, sondern dies ist Chefsache. Es gibt Unternehmer die sagen: „wenn Du diese Aufgabe einer Abteilung übergibst, hast du aufgehört ein Unternehmer zu sein“. Deshalb ist jede unternehmerische Absicht im Grunde eine auf den Markt gerichtete Handlung und durch und durch marktgerecht. Denken Sie an Ihren Kunden an erste Stelle, benötigen Sie kein ausgewiesenes Marketing, höchstens ein paar zugekaufte Tools der Marketingbranche.

Viele haben es noch nicht gemerkt, aber inzwischen ist „die Fähigkeit zur Anpassung“ die wichtigste Eigenschaft als Voraussetzung für den unternehmerischen Erfolg. Alles andere kann man sich aneignen. Das warnende Beispiel ist die Welt der Banker und ihre periphere Branche, sie hat durch Vernachlässigung von Anpassung einen tiefen Fall und Imageverlust hinnehmen müssen und hat tausenden kleinen Unternehmern, vor allem auch in den USA, die Existenz gekostet. No more „too big to fail“ war aus dem weißen Haus zu hören. Obama hat 2010 ein Gesetz unterzeichnet, wonach in den USA jede Firma liquidiert werden muss, bevor sie durch ihren Fall weitere Unternehmen gefährden kann. Sieben neu gegründete agencies sind beauftragt den Markt genau zu beobachten. Und in Deutschland? Hier bereuen bereits viele Politiker die ausufernden Hilfspakete an Banken und Unternehmen. Die Krise hat unumkehrbare Veränderungen hinterlassen, sie zeigt sich durch staatliche und institutionell erschwerte Startbedingungen, auch bei den kleinsten Startups. Trotz neuem Aufschwung kann heute niemand mehr gründen, ohne nicht spätestens beim Bankengespräch mit verschärften Bedingungen konfrontiert zu werden.
Als nächste Hürde kommen die grundlegenden Veränderungen in beinahe allen Branchen, das Verhalten des Marktes und der Umgang mit dem Markt selbst. Die Welt hat sich verändert, die Medien schreiben, dass China nicht mehr nur wirtschaftlich auf einer Augenhöhe mit den USA steht. Hillary Clinton bezeichnet den chinesischen Führer als den wichtigsten und größten Banker Amerikas. Entwicklungen, die sich bis zu unseren kleinen Läden um die Ecke durchschlagen, in denen hunderte Produkte mit dem Aufdruck „Made in China“ stehen. Dies ist ein Teil der Entwicklung die gerade vom Anfänger die Fähigkeit verlangt, immer wieder Anpassungen vorzunehmen.
Das Wesen von Veränderung ist im Grunde zuerst einmal neutral, also nicht unbedingt negativ, und wird von den meisten der wirklich Erfolgreichsten als Chance sogar hoch gelobt. Viele Weisheiten, der Orient ist uns da voraus, kommen aus dieser Erkenntnis und in vielen westlichen Managerbüchern werden daraus oft abgedroschene Prinzipien von Managerweisheiten formuliert. Wenn wir Veränderungen als ambivalent empfinden, weil wir eher Sicherheit bevorzugen und Änderungen für uns bedeuten, dass ein bestehendes, liebgewonnenes und bis dato erfolgreiches System ins Wanken gerät oder gar zerstört werden könnte, wird es immer Menschen geben die genau diese Änderungen als ihre Chance sehen. Eine der tollen Mechanismen der Weltwirtschaft ist, dass gerade die global oder national veränderten Rahmenbedingungen unzählige Chancen und Nischen für kleine Startups hervorbringen.
Was hat sich verändert oder was ist neu? Diese Fragen werden an den Hochschulen und den oberen Etagen der Unternehmen heftig diskutiert. Die Themen sind:

  • Die Verwandlung der Gesellschaft von einer Fun- in eine Wohlfühl-Gesellschaft – es geht ums „Ich“!
  • Der Umgang mit den Werten - ist der dramatische Punkt gekommen, der Umdenken und Entscheidungen fordert?
  • Der breite Image- und Integritätsverlust von Führungskräften – auch in der Gesellschaft?
  • Die marktwirtschaftliche Kontrolle der Schlüsselportale im Net – wie wird man Multiplikator?
  • Der Socialnetwork-Hype – wie viel Kommerz verträgt es?
  • Das neue Marktverhalten und Marktzugänge durch das Internet – was ist Suchmaschinenoptimierung?
  • Die neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch den nachlassenden Export - wir waren Exportweltmeister, jetzt ist es China.
  • Die Traumatisierung ganzer Branchen wie der Banken und Versicherungen – warum traut uns keiner?

Es ist eine neue Zeit für Unternehmer angebrochen, ihre Werte, Ziele und Strategien zu überdenken und anzupassen. Diejenigen, die Unternehmer werden wollen, müssen von Anfang an wissen, wohin sie wollen und womit. Brauchen wir ein neues Unternehmerwesen? Ganz sicher! Es ist Zeit für den iBusinessman. Und es gibt ihn bereits, mit echtem, nachweisbarem Erfolg. Einige iFirmen prosperieren in ungeahnte Höhen. Wofür das kleine i steht und warum es so viel Kraft, in neudeutsch Power, hat? Wir kommen noch dazu.
Wie handelt aber solch ein Unternehmer, was denkt er und nach welchen Prinzipien fällt er Entscheidungen? Besonders unter dem stetig zunehmenden Druck des Wettbewerbes einer Hochgeschwindigkeitswirtschaft? Wenn sich die Trends immer schneller ablösen und völlig neue Unternehmensformen entstehen, müssen da die Managementschulen nicht längst auf der Strecke geblieben sein? Besonders mit ihren Lehrplänen aus dem letzten Jahrtausend?
Obwohl die Antwort kein eindeutiges Ja ist, bleibt doch die Frage, gibt es noch bestehende Grundlagen die auch für das erfolgreiche neue Unternehmertum gelten oder ist alles in Auflösung begriffen? Ist alles möglich, alles erlaubt? Diesen Fragen möchte der Autor, im Kontext zu diesen veränderten Bedingungen, dem Startup-Willigen eine Antwort geben.
Normalerweise geht es einem frischgebackenen Unternehmer in etwa so wie einer Schwangeren. Niemand hat ihr beigebracht Mutter zu sein, sie ist es beinahe plötzlich und muss nun allen Anforderungen an die Ernährung und Pflege des Kindes gerecht werden. Dies gilt auch für Unternehmer, die mit einer frisch entbundenen Idee in die Fürsorge eines Unternehmens eintreten. Im Gegensatz zur Mutter, die ein Urinstinkt zum richtigen Handeln bewegt, gibt es diesen Urinstinkt für Unternehmer nur in unkultivierter Form. Mindestens die Hälfte der scheiternden Unternehmer verhungert finanziell wegen unzulänglicher Fürsorge. Wichtig zu wissen ist, der Unternehmer oder auch die Führungskraft ist kein Übermensch, kein Abbild eines Idols, was die letzten Jahre mit ihren vielen Skandalen bei Firmenleitungen eindrücklich bewiesen haben.
Es geht nicht darum, ein perfekter Unternehmer zu werden, sondern ein „ganzheitlich wirksamer“. Diese Wirksamkeit ist auf lange Sicht immer erfolgreicher. Dazu ist, zugegebenermaßen grob gesehen, nicht mehr nötig als eine solide Grundlage aus folgenden Faktoren:

  • Ein exzellenter ganzheitlicher Führungsstil.
  • Eine direkte pragmatische Organisationsführung.
  • Die Anwendung bewährter Prinzipien von allgemeingültigen Werten in Echtzeit.

 

Unternehmen, die von Persönlichkeiten geleitet werden, die diese Faktoren nicht nur erkannt haben, sondern sich akribisch damit beschäftigen, erfahren die Genugtuung, dass sie die wahre Grundlage für Erfolg entdeckt haben.
Fredmund Malik ist ein österreichischer Professor mit dem Schwerpunkt Unternehmensführungslehre und ist einer der weltweit gefragtesten Wirtschaftswissenschaftler, er lehrte viele Jahre an der Universität St. Gallen, hat ein eigenes Unternehmen, das Malik Management Zentrum St. Gallen AG, und ist Jurymitglied der „Top 100“ . Von einer solchen Koryphäe erwartet man geradezu komplizierte Modelle, doch er teilt in einem seiner neueren Bücher die Faktoren mit denen wir uns vornehmlich auseinander setzen müssen, in drei einfache Bereiche: führen, leisten, leben .
Auch in dem Buch, welches Sie in den Händen halten, sind die Modelle zur Unternehmenslenkung nicht willkürlich herausgesucht worden, sondern geprüft auf die Praxistauglichkeit im Alltag eines Gründers. Wir werden über die besten und erfolgreichsten Methoden sprechen, diejenigen, die endlich auch von der aktuellen Entrepreneurforschung erfasst worden sind und sich bereits erfolgreich in der Praxis bewährt haben. Doch wir müssen uns auch mit den veränderten Bedingungen beschäftigen und damit, wohin die Wirtschaft laut den Prognosen der Wirtschaftsinstitute und den Einschätzungen führender Denkansätze gehen wird. Dabei sind die Ergebnisse so divergierend, dass wir uns auf die überschneidenden Merkmale konzentrieren werden, doch die haben es in sich. Schnallen Sie sich an. Wir werden uns erfolgreiche iBusiness Leute anschauen und sie mit den großen Unternehmern des 20. Jahrhunderts vergleichen. Mit den großen Namen, welche die Fundamente unserer Marktwirtschaft gelegt haben, und wir werden verblüffende Parallelen feststellen.
Als Gründer müssen Sie sich mit einer ganzen Reihe Fragen auseinandersetzen. Welche Schritte sind für Ihren Erfolg nötig? Wie sehen Ihre Startup Bedingungen aus? Wie können Sie kapitale Fehler vermeiden? Woher beziehen Sie die Gewissheit, die richtigen unternehmerischen Merkmale in Ihnen zu vereinen? Mit welchen ethischen Grundlagen müssen Sie sich beschäftigen? Was unterscheidet die Spezies Unternehmer vom „Normalo“? Und mit Blick zu Ihrem zukünftigen Kunden: „Konsumenten“ gibt es ja nicht mehr, sondern bald nur noch den „Prosumenten“. Wer ist das und wie funktioniert dieser?
Doch ganz besonders geht es in diesem Buch um Sie, den Gründer, Startup, Business Punk oder auch traditionell „Unternehmer“ genannt.
Jedes Unternehmen setzt sich zusammen aus drei Bereichen. Der Führung, der Organisation und der Kultur. Bisher wurden diese in zahlreichen Publikationen getrennt behandelt, doch kaum jemand wollte wahrhaben, dass diese einer kausalen Wirksamkeit unterliegen, die direkt mit dem Handeln und der Persönlichkeit des Gründers zu tun hat. Malik griff diese Faktoren als einer der Ersten auch ganzheitlich auf, jedoch bezog er sich fast ausschließlich auf bestehende Organisationen. Vor allem die Rolle des Gründers ist immer noch zu wenig erforscht. Sein Wirken wird nicht nur in einem Unternehmen abgebildet, sondern kann wie ein festgefahrenes Muster durch die nachkommenden Generationen eines Unternehmens wirken. Bei der Erforschung der Gründerpersönlichkeiten im 19 Jahrhundert sind besonders diese immer wiederkehrenden Muster im Positiven wie im Negativen aufgefallen. In einigen selbst großen Unternehmen weht noch der Geist des Gründers, selbst wenn das Unternehmen längst und manchmal mehrfach durch andere Eigentümerhände gegangen ist. Manche wie Mercedes Benz sind stolz darauf, andere, die wir später erwähnen, tragen eine Last die sich oft auch in negativen Schlagzeilen niederschlägt. Doch wir können vorauswirken und müssen nicht mehr zuschauen, sondern haben durch die unternehmerische Freiheit die Möglichkeit zu gestalten, frei nach Malik in den drei wichtigen Bereichen führen, leisten und leben, weshalb sich dieses Buch neben der wirtschaftlichen Ausgangslage um diese drei Faktoren dreht:

  • Der Führungsstil der aus der Persönlichkeit des Gründers erwächst und die daraus resultierenden Handlungsstrukturen.
  • Die Gestaltung des „wie tun wir das“, Produktion, Ressourcenumgang, Wirtschaften und die Abläufe. Der Workflow von der Kreativität bis zum Verkauf.
  • Die interaktiven und kommunikativen Wirkungskreise, der Umgang mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und der Öffentlichkeit.

 

Für diese drei Punkte brauchen Sie intelligente Grundlagen, Werkzeuge und Erfahrung. Fragen Sie sich welche der zahlreichen zu diesen Themen angebotenen und manchmal hochgelobten Managementtools tatsächlich für Sie hilfreich sind? Vergessen Sie diese Frage, kein Betriebswirtschaftler wird es Ihnen beantworten können, es sei denn er ist ein seit Jahren erfolgreicher Unternehmer. Der jedoch wird, wenn er das Wort „strategisches Management“ nur hört, lächelnd oder auch verärgert, abwinken. So bleibt die zentrale Frage offen: Wie ziehe ich mein iBusiness, mein Unternehmen, dieses Kind groß, ohne je ins Trudeln zu geraten und ohne, dass irgendwann eine Agentur oder Behörde kommt und mir den Laden dicht machen will?
Die Antwort kann Ihnen nur jemand geben, der es bereits getan hat und es vielleicht sogar mehrfach immer noch tut. Die Prinzipien, welche die erfolgreichen Unternehmer anwenden, bestehen aus einem Komplex an Verhaltensregeln, die, wenn man sie kennt, tatsächlich einfach einzuhalten sind. Ein großer Teil des Potentials für den Erfolg liegt in uns und für die fehlenden Teile können wir Ergänzung finden. Dazu können Sie lernen und trainieren, sich entsprechendes Verhalten aneignen oder sogar sich selbst neu erschaffen. Lassen Sie sich von niemandem sagen, dass dies nicht zu schaffen sei, aber bleiben Sie gleichzeitig in Ihrer Ganzheit geerdet. Glauben Sie an eine positive Grundhaltung, aber nicht an das Wiederkäuen von, positiv geladenen, esoterischen Versprechen. Prinzipien von unternehmerischem aber auch allgemeinem Erfolg folgen keiner mystischen Wissenschaft, sondern sind einfache, praktische, nachvollziehbare und interaktive Mechanismen. Es steht jedem offen, sie zu lernen und anzuwenden. Genau das soll dieses Buch Ihnen bieten. Eine Grundlage und ein Nachschlagewerk der bereits erprobten unternehmerischen Methoden, Modelle und Weghilfen zum modernen erfolgreichen iBusinessman. Den Rest finden Sie im Internet, in den Quellverweisen dieses Buches oder über die wertvollen Adressen für Gründer im Anhang.

 

Statistische Analysen zu volkswirtschaftlichen Prozessen „Business Cycle“ von Joseph Alois Schumpeter, Business Cycles: A Theoretical, Historical and Statistical Analysis of the Capitalist Process. 2 Vols., New York and London, McGraw-Hill, 1939 
Unter dem Namen „Konjunkturzyklen“ Vandenhoeck & Ruprecht; ist 2008 eine deutsche Neuausgabe erschienen. ISBN-10: 3525132379, Weitere Infos und Quellen von Schumpeter über www.schumpeter.info/

Lange haben die Experten den Fehler gemacht, dass Internet allgemein mit der Dotcom Krise gleich zu setzen und haben das Kind Internet fast mit dem Bade ausgeschüttet. Doch diese Krise hatte vor allem die IT Branche selbst getroffen. Das Internet hatte derweil seine eigenen unabhängigen Mechanismen entwickelt. Ein exzellentes Buch dazu ist:
Mohan Sawhney, Jeff Zabin, Das Unternehmen der Zukunft: Das 7-Schritte-Programm aus der Kellogg School of Management, Campus Verlag 2002, ISBN-10: 359336820X

Philip Kotler, Marketing. Märkte schaffen, erobern und beherrschen, Econ, 2003, ISBN-10: 3430156645

Die „Top 100" ist eine Initiative von Campamedia und zahlreichen Prominenten Wirtschaftslenkern, jeder kann sich auf der Webseite www.top100.de bewerben. Ausgezeichnet werden die innovativsten Ideen und Unternehmen im deutschen Mittelstand. Der wichtigste Mentor ist Lothar Späth. Die Jury ist hochkarätig besetzt von Fredmund Malik, Roland Berger, Prof. Dr. Utz Claassen, Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Mario Ohoven, Prof. Dr. Dr. August-Wilhelm Scheer, Dr. Ingrid Voigt, Prof. Dr. Heinrich von Pierer und einigen anderen. Mit ihrem, vor allem praktischen, Expertenwissen entscheidet sie, welches Unternehmen „Innovator des Jahres" wird.

Fredmund Malik, Führen, Leisten, Leben: Wirksames Management für eine neue Zeit, Campus Verlag; Auflage: 1 (9. Oktober 2006)